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Französischer Oberster Gerichtshof: Steam-Spiele können online weiterverkauft werden

Der französische Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass Spiele von der Steam-Spieleplattform aus zweiter Hand weiterverkauft werden dürfen, schreibt die Numerama-Website am Freitag. Steam Owner Valve verbietet derzeit diese Möglichkeit.

Ende 2015 hat die französische Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir Klage gegen Valve eingereicht. Die Organisation schrieb, dass das Kaufen von Spielen online dasselbe ist wie das Kaufen eines physischen Spiels. Daher sollte der Verkauf von Online-Spielen ebenso erlaubt sein wie der Verkauf von physischen Spielen.

Die Organisation ist der Ansicht, dass Valve die Geschäftsbedingungen von Steam anpassen sollte, und das Gericht stimmt jetzt zu. Dabei stützt sich das Gericht auf die europäische Gesetzgebung zu digitalen Gütern. Es besagt, dass der freie Verkehr von digitalen Gütern innerhalb der Europäischen Union gewährleistet sein muss, was bedeutet, dass Online-Spiele auch ohne Genehmigung weiterverkauft werden können.

Valve wird voraussichtlich Rechtsmittel einlegen. Dies kann dazu führen, dass sich das Unternehmen als richtig erweist und seine Bedingungen nicht anpassen muss.

Wenn das Urteil weiterhin gültig ist, muss Valve die Steam-Bedingungen anpassen, damit Online-Spiele weiterverkauft werden können. Dies gilt beispielsweise auch für andere Anbieter von Online-Spielen für PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch.

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